Was ist ein Alpaka?

Das Alpaka (Lama pacos)stammt aus den südamerikanischen Anden. Wie das Lama, das Guanaco und das Vikunja gehört es zur Gruppe der Neuweltkamele. Es sind soziale Tiere, die sich am wohlsten im Herdenverband fühlen. Der soziale Charakter der friedlichen Alpakas empfiehlt sie für die tiergestützte Therapie. Es gibt zwei Alpakatypen, das Huacaya und das Suri. Sie unterscheiden sich in der Struktur ihrer Haare. Das Huacaya Alpaka hat eine feine, gleichmäßig gekräuselte Faser (Crimp) und einige feine Grannenhaare (Deckhaare). Das Suri-Alpaka hat nur leicht gelocktes Haar. Die Farben der Haare reichen von reinem Weiß und Beige über alle Braun- und Rotbrauntöne bis hin zu Grauabstufungen und tiefem Schwarz.

Alpakas sind kleiner und leichter als Lamas – etwa 55 bis 65 Kilogramm. Sie ernähren sich hauptsächlich von Gräsern. Beim Verdauen dieser Nahrung hilft ihr dreiteiliger Magen. Die Stuten der Alpakas bringen nach einer Tragzeit von 240 bis 345 Tagen ein einzelnes Jungtier zur Welt – in Südamerika „Cria“ genannt.

Ansicht Alpakas